Hexenverfolgung

 Im Mittelalter wurden viel Menschen als Hexen verbrannt. Egal ob Hexe oder nicht, sie alle waren unschuldig, denn Hexen haben noch nie den Teufel angebetet. Die Hexenverfolgung basiert auf Angst, Aberglauben und Hasspropaganda. Unbequeme Menschen konnten aus dem Weg geräumt werden. Schon damals wussten viele Frauen um die heilenden Kräfte von Pflanzen und nutzen diese auch. Solange es half, waren sie Heilerinnen, doch half es einmal nicht, waren sie Hexen. Gab es irgendein Unglück, wie Dürre oder viele Babys und Kleinkinder, die starben, brauchte man einen Schuldigen. Also suchte man sich eine „Hexe“ und verbrannte sie. Diese Schuldigen waren oft Frauen oder auch Männer, die eher abseits lebten, vielleicht auch etwas seltsam waren, denen man gut die Schuld geben konnte. Die Geständnisse wurden unter Folter erzwungen. Unter Folter gestanden die Angeklagten alles, ob sie nun mit dem Teufel tanzten oder Nachbarn vergifteten. Sie wollten, dass die Qual ein Ende hatte und sie endlich sterben dürften. Nur ganz selten geschah es, dass eine angeklagte Hexe für unschuldig befunden und gehen gelassen wurde.

 

Doch trotz allem, gibt es auch heute noch Hexen. Leider gibt es auch heute noch Menschen die Angst vor Hexen haben und in manchen Ländern werden auch heute noch Hexen und Heiden verfolgt und diskriminiert, teilweise sogar getötet.